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Dumdidumdidum
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Habe hier noch ein Beitrag von Dealko über Aminosäuren
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Erstens:
Verzweigtkettige Aminosäuren Leucin, Isoleucin, Valin (BCAAs von engl. branched cham amino acids) unter- stützen Fettabbau und gleichzeitig Muskelaufbau.
Aminosäuren sind grundlegende Bausteine der Eiweiße. Der menschliche
Organismus benötigt und verarbeitet in seinen Stoffwechselvorgängen 20
Aminosäuren. Es muß zwischen essentiellen und nicht-essentiellen
Aminosäuren unterschieden werden.
Aminosäuren im Allgemeinen
Aminosäuren sind in erster Linie Bausteine der Eiweißbiosynthese. Da die Aminosäuren im Stoffwechsel vielfältig verändert werden können, stellen sie eine wichtige Stufe für die Synthese anderer körper- eigener Stoffe dar.
Die meisten Aminosäuren sind gut wasserlöslich. Von den über hundert aus Organismen isolierten Aminosäuren kommen nur zwanzig regelmäßig als Eiweiß- Bestandteile vor. Der menschliche Organismus ist in der Lage zwölf der zur Eiweißsynthese ständig benötigten Aminosäuren selbst herzustellen (nicht-essentielle Aminosäuren). Die restlichen acht müssen über die Nahrung zugeführt werden (essentielle Aminosäuren).
BCAAs
Drei der acht essentiellen Aminosäuren bezeichnet man auf Grund des verzweigten Musters der seitlichen Ketten, die an das Kohlenstoffgerüst der Aminosäuren ungebunden sind, als Verzweigtkettige Aminosäuren (BCAAs von engl. branched cham amino acids). Diese drei verzweigtkettigen Aminosäuren sind Isoleucin, Leucin und Valin. Auf Grund ihrer Struktur ohne funktionelle Gruppen erhält der Kohlen wasserstoffteil des Aminosäuremoleküls hydrophobe (wasserabweisende) Eigenschaften. Somit sind BCAAs im Gegensatz zu den meisten anderen Aminosäuren relativ schlecht wasserlöslich und begrenzen somit auch die Wasserlöslichkeit vieler Aminosäuregemische.
BCAAs erfüllen im Körper ähnliche Funktionen und werden zum Aufbau fast aller Proteine benötigt. Ungefähr 35% der Muskulatur bestehen aus BCAAs. Während die meisten Aminosäuren in der Leber (verstoffwechselt werden, werden die BCAAs direkt im Muskel verstoffwechselt. Sie sind maßgeblich am Energie- und Stickstofftransport zwischen Muskulatur und Leber beteiligt, wobei sie reversibel zu den entsprechenden Ketosäuren umgewandelt werden. Der größte Teil der BCAAs wird jedoch im Energiestoffwechsel verbraucht.
Wirkungen
Kreislauf der BCAAs
Im Körper werden BCAAs hauptsächlich von der Skelettalmuskulatur freigesetzt. Die Kohlenstoffgerüste werden als Brennstoff genutzt und die Nitrogenrückstände bilden die Aminosäure Alanin. Alanin wird in die Leber transportiert und dort in Glucose umgewandelt (Glukoneogenese). Anschließend wird die Glucose wieder zurück in die Skelettalmuskeln transportiert. Bei diesem Vorgang wird die Blutglukose-Homöostase beibehalten (Homöostase = ist die für die Existenz von Organismen notwendige Konstanz von Stoffwechselbedingungen). Den Vorgang bezeichnet man als Glukose-Alanin Zyklus.
Senkung des Ammoniakspiegels
Ammoniak ist ein Nebenprodukt des Abbaus von Aminosäuren. Hohe Ammoniakwerte sind ein Zeichen dafür, daß viel Protein für die Energiegewinnung abgebaut wurde. Da Ammoniak als Zellgift wirkt, ist dies negativ für den Körper.
In einer Studie1 mit Schwimmern wurde nach 4 Wochen festgestellt, daß die mit BCAAs behandelten Testpersonen einen um 37% niedrigeren Ammoniakspiegel hatten, als die Kontrollgruppe.
Man konnte also beobachten, daß nach dem Training eine geringerer Proteinabbau stattfindet, wenn die Schwimmer eine BCAA-Ergänzung erhalten.
Funktionen der einzelnen BCAAs:
Leucin
Leucin stimuliert die Proteinsynthese im Muskel, ist essentiell an den Wachstumsvorgängen im Körper beteiligt und unter- stützt Heilungsprozesse von Knochen, Haut und Muskelgewebe. Über das Stoffwechselprodukt Ketolewcin (KIC) kann es auch antikatabol wirken. ~C vermindert unter anderem die Ausschüttung von Cortisol (einem Streßhormon, das kontra- produktiv für den Muskelaufbau ist), beschleunigt somit die Regeneration und gewährt eine maximale anabole Wirkung. Darüber hinaus stimuliert Leucin Insulin, und unter dem Einfluß von Insulin wird Leucin wiederum schneller von den Zellen
aufgenommen. Leucin sorgt so neben seiner eigenen Einschleusung auch für die einiger anderer Aminosäuren. Dabei kommt es trotz erhöhter Insulinkonzentrationen im Blut nicht zu einem wesentlichen Absinken der Glukosekonzentration, so daß physische und psychische Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt sind.
Isoleucin
Isoleucin ist für die Entwicklung von Hämoglobin zuständig und stabilisiert und reguliert Blutzucker- und Energiespiegel.
Valin
Valin hat stimulierende Wirkungen auf den Körper und ist zuständig für gesundes Wachstum. Es wird im Körper zu Energie verstoffwechselt, wobei Glucose erhalten bleibt.
Vorkommen
Verzweigtkettige Aminosäuren werden überwiegend aus komplexen Eiweißen wie Casein, Molke- oder Milch- und Fleischprotein gewonnen. Als Nahrungsergänzung werden verzweigtkettige Aminosäuren in Kapsel und Glutamin_pulver.html" target="_blank" title="Pulver">Pulverform angeboten und zwecks Aufwertung vielen ProteinGlutamin_pulver.html" target="_blank" title="Pulver">Pulvern beigesetzt. Seit neustem gibt es auch GetränkeGlutamin_pulver.html" target="_blank" title="Pulver">Pulver mit BCAAs, hier ist allerdings der Gehalt an BCAAs aufgrund deren unangenehmen Geschmack begrenzt. Hoch dosierte Drinks enthalten maximal 8 g BCAAs in 500 ml.
Wirkung bei Sportlern
Bei körperlicher Belastung entsteht im Körper ein Energiemangel der zu einem vermehrten Abbau von Leucin und somit zu einem Fehlbestand an verzweigtkettigen Aminosäuren führt. Schon leichte sportliche Tätigkeit führt zu einem stark vermehrten Anstieg von Leucin im Muskel. Anhand des Konzentrationsabfalls der freien Aminosäuren in Plasma und Zellen läßt sich bei einem Marathonläufer jedoch nur ein Leucinverlust von 235 mg errechnen, was die Vermutung aufkommen läßt, daß der Großteil des abgebauten Leucins durch Einschmelzen von körper- eigenem Eiweiß ausgeglichen wird. Der Körper scheint also Fehlbestände durch den Abbau von körpereigenem Eiweiß zu ersetzen. Sportler sollten innerhalb von 70 Minuten nach dem Training leichtverdauliches Milcheiweiß oder Aminosäuregemische, die verzweigtkettige Aminosäuren enthalten, zu sich nehmen.
Bei lang anhaltenden Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerbelastungen sollten BCAAs schon während der Belastung zugeführt werden, um den Verlust wertvoller Funktionsproteine zu verhindern.
Kraftsportler sollten direkt nach der Belastung BCAAs zu sich nehmen, um den Abbau von körpereigenem Eiweiß zu verhindern.
Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauersportler sollten bereits während der Belastung BCAAs zuführen, um einen Verlust an wertvollen Funktionsproteinen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Muskelaufbau
Das bekannte Problem
Bei längerem, hochintensivem Training sinken die BCAA-Werte im Blut, da der Körper bei Belastung BCAAs verbrennt. An diesem Punkt greift der Körper auf Muskelgewebe zurück, um Aminosäuren für die Energiegewinnung zu erlangen.
Durch diesen Stoffwechselvorgang werden die Muskeln abgebaut, da die Proteine verbrannt werden.
Die Folge ist, daß die Muskulatur kleiner und schwächer wird - genau das Gegenteil dessen, wofür Sie trainiert haben.
Dieser Prozeß verstärkt sich insbesondere bei Bodybuildern in der Definitionsphase. Eine stark kalorienreduzierte Ernährung und gleichzeitiges Training verstärken den katabolen (muskelabbauenden) Zustand. Die Proteinsynthese wird durch das Training negativ beeinflußt. Leichtes Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauertraining jedoch bringt diesen negativen Effekt nicht mit sich.
Um die Situation zu entschärfen, muß man einige Regeln bei der Ernährung beachten. Eine wasser- und kohlenhydratarme Ernährung wie sie viele Bodybuilder zu sich nehmen, führt früher oder später unweigerlich zum Muskelabbau, insbesondere wenn der Körperfettanteil sowieso schon sehr gering ist. Dem Körper müssen also alternative Energiequellen zugeführt wer- den, damit er zur Energiegewinnung nicht auf die Muskulatur zurückgreifen muß. BCAAs - insbesondere Leucin - eignen sich sehr gut, da sie direkt in der Muskulatur umgewandelt werden.
BCAAs und Muskelaufbau:
Schwedische F*****er untersuchten2 den Einfluß von BCAAs auf Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauersportler. Verglichen wurden eine Gruppe von Marathonläufern und eine Gruppe von Geländeläufern, die einen 18-km-Lauf absolvierten. Beide Gruppen erhielten eine tägliche Gabe von 10 g BCAAs, eine Vergleichsgruppe erhielt ein Placebo. Es stellte sich heraus, daß während des Training die Tyrosin- und Phenylalaninwerte im Blutplasma bei der Placebogruppe anstiegen. Da diese beiden Stoffe jedoch nicht von der Skelettalmuskulatur aufgenommen werden, ist dies ein Indikator dafür, daß das Protein in der Skelettalmuskulatur aufgespalten worden ist.
Bei den Gruppen, die eine BCAA Ergänzung erhielten, wurde dieser Anstieg nicht festgestellt, ein solcher Proteinabbau in der Skelettalmuskulatur fand hier also nicht statt.
Gewichtsverlust bei einer kohlenhydratarme Ernährung ist zum großen Teil auf Wasserverlust zurückzuführen.
In einer Studie3 wurde der Einfluß von BCAAs auf die Plasmawerte und die Glykogenkonzentration bei längerem Radfahren untersucht. Die Testpersonen führen mit 70% der maximalen Sauerstoffaufnahme 60 Minuten Rad und anschließend 20 Minuten bei voller Leistung. Unmittelbar vor dem Training und alle 15 Minuten während des Trainings wurden 90 mg BCAAs je kg Körpergewicht verabreicht.
Das Ergebnis war nicht nur ein deutlicher Anstieg der BCAA-Konzentration in Blut und Muskulatur sondern auch ein deutlich größerer Anstieg der Alaninwerte. Die Glykogenkonzentration sank deutlich weniger als bei Personen der Placebogruppe (10 % anstelle ,von 35 %). Daraus kann man schließen, daß Alanin in der Leber zu Glucose umgewandelt worden ist, zu den arbeitenden Muskeln transportiert wurde und dort als Brennstoff zur Verfügung stand.
Eine BCAA-Ergänzung verhilft Bodybuildern, in \7orwettkampfzeiten dem Teufelskreis aus fettarmer Ernährung, vermehrtem Training und dem daraus resultierenden katabolen Zustand zu entkommen. Nur so kann er gleichzeitig Fett abzubauen und Muskeln aufbauen.
BCAA´s und Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauer
Anstrengendes Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauertraining führt zu einer Abnahme im BCAA-Pool. Gleich zeitig führt Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerbelastung zu Katabolismus im Muskel, um diese mit einem konstanten BCAA-Vorrat zu versorgen. Bei einem Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerwettkampf können 10 bis 15 % des Energiebedarfs von BCAAs gedeckt werden.
Eine weitere Wirkung haben BCAAs durch ihre Fähigkeit, gemeinsam mit Tryptophan im Transport über die Blut-Hirn-Schranke zu wetteifern. Tryptophan ist Vorstufe von Serotonin, das im Gehirn als ,,Schlafsignal" wirkt. Ein niedriger Spiegel an anderen, neutralen Aminosäuren ermöglicht größeren Mengen Tryptophan, in das Gehirn einzudringen, wodurch eine größere Menge Serotonin produziert wird. Eine Abnahme an Plasma-BCAAs während einer Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerbelastung verringert das Verhältnis von BCAAs zu Tryptophan. Somit können größere Mengen Tryptophan ins Gehirn eindringen und es wird mehr Serotonin produziert.
Eine BCAA-Ergänzung vor und insbesondere auch während einer Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerbelastung kann diese Verschiebung des Verhältnisses verhindern und somit die vermehrte Produktion von Serotonin unterdrücken. Dies führt zu weniger Ermüdung und verbesserten Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauer.
Können BCAAs das Training erleichtern?
Schwedische Wissenschaftler führten eine Studie4 durch, wobei Testpersonen die wahrgenommene Anstrengung beurteilen mußten. Die Personen mußten mit 70 % ihrer maximalen Kraft Rad fahren und erhielten entweder BCAAs oder ein Placebo. Alle 10 Minuten mußten sie wahrgenommene Anstrengung und Ermüdung beurteilen. Es stellte sich heraus, daß die mit BCAAs versorgten Personen eine um 7% verminderte wahrgenommene Anstrengung hatten und gleichzeitig eine um 15% geringere Ermüdung.
Es wurden jedoch keine Unterschiede in der Trainingsleistung festgestellt. Es muß dem zu Folge noch in einer weiteren Untersuchung überprüft werden, ob Leistungszuwächse mit der geringer wahrgenommenen Anstrengung in Verbindung gebracht werden können. Doch es erscheint sinnvoll, daß höhere Leistungen erbracht werden können, wenn das Training leichter fällt.
Wirkungen von BCAAs auf den Gehirnstoffwechsel
BCAAs haben einen Einfluß auf die Psyche. Sie werden, ähnlich wie die Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan vorbei an der Blut-Hirn- Schranke ins Gehirn eingeschleust. Dieser Mechanismus kann jedoch durch ein geändertes Konzentrationsverhältnis dieser sechs Aminosäuren untereinander, z. B. durch eine vermehrte Verstoffwechselung der BCAAs, gestört werden.
Die Folge ist ein vermehrtes Einströmen von Tryptophan und Phenylalanin, wo durch Serotonin und Tryptamin vermehrt synthetisiert werden können. Dies führt zu Ermüdung bis hin zur Bewußtlosigkeit (Coma Heptikum).
Eine Supplementierung durch BCAAs kann diesen Zustand lindern und das Gleichgewicht der Aminosäuren zueinander wieder herstellen.
Die Ergänzung von BCAAs im Plasma erhält das Verhältnis zwischen BCAAs und Tryptophan, wodurch weniger Serotonin gebildet wird und die Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauer des Sportlers verbessert wird.
Wirkungen auf den Fettabbau
Als Brennstoffe sind BCAAs wichtig für die Kohlenhydratentleerung bei Athleten. Französische Wissenschaftler untersuchten wie der Fettabbau in einer kalorienbeschränkten Studie gesteigert werden kann. 25 Ringer wurden in 4 Gruppen aufgeteilt. Alle vier Gruppen erhielten eine kalorienbeschränkte Ernährung mit 28 kcal je kg Körpergewicht. Die erste Gruppe erhielt eine ausgeglichene Ernährung, die zweite Gruppe ernährte sich proteinarm, die dritte ernährte sich proteinreich und die vierte Gruppe erhielt eine zusätzliche BCAA-Ergänzung.
Es wurde festgestellt, daß die Abnahme an
Körperfett bei den Personen, die die
BCAA-Ergänzung erhielten am größten
war.
Wirkung bei Krankheiten
Trauma oder Operationen können im
Körper einen erhöhten Bedarf an
Aminosäuren entstehen lassen. In solchen
Situationen können BCAAs einen
Muskelabbau verhindern.
Auch bei Folgeerscheinungen von Alkoholismus sind BCAAs wirkungsvoll eingesetzt worden. So sind sie hilfreich bei der Behandlung von Leberkoma, einer Leberschädigung in Folge von Alkoholismus, und konnten in manchen Fällen sogar einen Rückgang bewirken. Weiterhin können sie durch ihren Einfluß auf die Neurotransmitter des Gehirns helfen, einige ungünstige Wirkungen von chronischen Lebererkrankungen zu verhindern.
Neuere Studien haben gezeigt, daß die drei Aminosäuren hilfreich in der Behandlung von ALS, auch bekannt als Lou-Gehring- Krankheit sind. Hierbei handelt es sich um eine vielfach tödliche Krankheit mit starkem Muskelabbau, für die bisher noch keine andere effektive Behandlungs- methode gefunden worden ist. Während einer Pilotstudie6 wurden neun ALS- Patienten mit BCAAs behandelt. Acht von ihnen erlangten innerhalb der Dauer der Pilotstudie von einem Jahr ihre Muskel- kraft wieder und waren weiterhin in der Lage zu Laufen. Fünf von neun Personen in der Kontrollgruppe verloren innerhalb der Versuchsdauer die Fähigkeit zu Laufen.
Diese Erkenntnisse können auch auf Sportler übertragen werden, um Muskelabbau in verletzungsbedingten Trainingspausen zu verhindern.
Bedarf
Mangel und Überangebot an BCAAs
Durch Energiemangel eingetretene Verluste an freien verzweigtkettigen Aminosäuren müssen möglichst rasch wieder ersetzt werden, damit der Organismus nicht durch weitere Energiebereitstellung auf BCAAs aus den körpereigenen Proteinen zurückgreift.
Bei einem Überangebot an verzweigtkettigen Aminosäuren kommt es auch ohne
Energiemangel zum Abbau, wobei Glucose bzw. Glycogen entsteht, im Extremfall sogar Fettsäuren (Lipogenese). Außerdem fallen bei der Verbrennung (Verstoffwechselung) von 1 g BCAAs etwa 0,5 g Harnstoff an, die den Organismus (insbesondere die Nieren) zusätzlich belasten.
Grundbedarf an BCAAs
Der Grundbedarf an essentiellen Aminosäuren, unter der Voraussetzung, daß die nicht-essentiellen Aminosäuren in aus reichender Menge vorhanden sind und gleichzeitig keine körperliche Aktivität stattfindet, wurde bereits 1949 von ROSE ermittelt. Demzufolge beträgt der mittlere Basisbedarf pro Tag:
Leucin 1,1 g
Isoleucin 0,7 g
und Valin 0,8 g.
Bedarf bei Sportlern
Um jedoch belastungsbedingte Eiweiß- katabohe (wie z.B. nach Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauerleistungen) auszugleichen oder anabole (Muskelaufbauende) Zustände herzustellen, sind erheblich höhere Mengen notwendig. So werden je nach Körpergewicht und Trainingsbelastung bis zu 8 Mal mehr als der Basisbedarf an Aminosäuren benötigt.
Einsatz von BCAAs als Sportsupplement
Als optimaler Zeitpunkt zur Einnahme von freien BCAAs als Sportlersupplement hat sich eine 1/2 bis 3/4 Stunde vor einem Muskelaufbautraining bewährt.
BCAAs sollten immer in einem optimalen Verhältnis zueinander eingenommen werden.
Das Verhältnis ist:
Leucin : Isoleucin: Valin ~ 1,1 : 0,7 : 0,8
Eine optimale Dosis liegt bei 5 bis 20 g BCAAs pro Tag, wobei 1 - 2 g je 10 kg Körpergewicht eingenommen werden sollten. Um den Verlust von Substanz durch Abbauvorgänge zu verhindern, sollte eine Einzeldosis 10 g jedoch nicht über schreiten. Die Tagesdosis sollte maximal 50 g BCAAs betragen.
Zusammenfassung:
Sportler haben einen erhöhten Bedarf an BCAAs. Für Ausdauerfitness.html" target="_blank" title="Ausdauer">Ausdauersportler ist es wichtig, rechtzeitig eine Ergänzungsmittel zu sich zu nehmen, um zu verhindern, daß körpereigenes Protein abgebaut wird und um Energiemangelzustände auszugleichen. Bodybuilder müssen insbesondere in der Definitionsphase darauf achten, genügend BCAAs zuzuführen, um nicht in einen katabolen Zustand zu verfallen.
Bei einem BCAA-Mangel besteht die Gefahr, daß Muskelmasse abgebaut wird.
Funktionen der BCAAs im menschlichen Körper:
Bausteine fast aller Proteine
Alternative Energieträger, insbesondere für Muskelzellen
Förderung der Muskeiproteinsynthese insbesondere für Muskelzellen
Stimulation der Insulinausschüttung insbesondere durch Leucin ohne Senkung der Blutglukosekonzentration
Normalisierung der Tryptophankonzentration im Gehirn und damit der Serotoninkonzentration
Hemmung des Proteinabbaus durch das Leucin-Abbauprodukt Ketoleucin (Erhalt von Muskelsubstanz auch unter typisch katabolen Bedingungen)
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Zuletzt bearbeitet von Dumdidumdidum am 27.08.2003 11:01, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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und weiter geht es ......
zweitens:
BCAAs:
Als BCAAs werden die 3 Aminosäuren (Eiweissbausteine) Isoleucin, Leucin und Valin bezeichnet. Es werden aber bei den heutigen BCAA-Supps auch immer noch andere Aminos beigemischt, um den körperlichen Bedarf besser decken zu können. All diese Aminos liegen in freier-, also ungebundener Form, vor. Der Körper braucht nur noch die optimalen Ketten bilden und kann so schnell seinen Mangel ausgleichen.
Nachteil:
Aminosäuren-Spiegel steigt schnell an und fällt entsprechend schnell wieder. Deswegen wird eine Einnahme eher dann in Betracht gezogen, wenn der Körper einen Mangel an Aminos hat oder innerhalb eines kurzen Zeitraumes Welche benötigt werden.
Einnahme:
Es gibt drei Möglichkeiten um Aminos schnell und effektiv aufzunehmen:
1. Morgens (direkt nach dem aufstehen)
2. vor dem Training (30 Min. vorher)
3. nach dem Training
Es werden jeweils 20g bevorzugt, das ist eine Menge, die sich als effektiv erweisen hat. Ab 100kg sollten es besser 30-40g sein. Wichtig ist, das der Magen nicht allzu voll ist, damit kein Konkurrenzkampf entsteht. Deshalb ist die Einnahme vor dem TRraining ein kleines Problem, weil der Magen dann nicht allzu leer sein solte. Wir brauchen ja noch KH und das normale Eiweiß für das Training.
Aminos Tabs
Amino-Tabs sind Eiweißbausteine in kurzkettig gebundener Form. "Normales Eiweiß" wurde hierfür vorverdaut (hydrolisiert). Meist werden Ei- oder Molkenprotein als Grundlage für die Hydrolyse eingesetzt.
Einnahme:
Amino-Tabs finden ihre Anwendung eher in einem "ergänzenden Bereich", d.h., das mit den Tabs eine Mahlzeit aufgewertet wird. Vorallem wenn man mal zu viele KH im Verhältnis zum Protein ißt, sind Aminos gut geeignet. Aber auch nach dem Training sind sie nicht schlecht, weil sie etwas schneller ins Blut gehen als "normales" Eiweiß.
Wieviel genommen wird, hängt beim ergänzen einer Mahlzeit vom individuellen Bedarf ab. Wenn in einem ERnährungsplan vorgesehen ist, das man pro Mahlzeit 40g Protein aufnimmt und sie entsprechend weniger enthält, wird eben aufgewertet. In der Regel werden ungefähr 15-30g extra durch Aminos zugeführt. Das entspricht 10-20 Tabs, je nach Produkt. |
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Dumdidumdidum
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nu immer doch kleeeeeeeeeeeeener |
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Dumdidumdidum
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Wer fragen hat zu den Thema bitte einen neuen Thread aufmachen.  |
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